In meinem Buch “Wir Jungs” fehlt leider ein Inhaltsverzeichnis. Hier ist es. Und zudem ein PDF zum downloaden, das man sich ausdrucken und ins Buch legen kann
Vorwort & Dankadressen 3
1. KAPITEL: Flagge zeigen 5
Über jene wichtigen Momente im Leben eines Jungen, in denen es gilt, seine Meinung zu sagen, sich die passenden Vorbilder zu suchen, den eigenen Weg zu finden, eine Piratenflagge zu hissen, im Stehen zu pinkeln - und klein beizugeben, wenn es sich denn gar nicht verhindern lässt.
Das bin ich!   6
Eine Piratenflagge basteln   8
Wo ist Papa?   9
Gepinkelt wird im Stehen!   13
Helden   15
Gute Gründe für gutes Benehmen   19
Wissen, wo es langgeht   21
Budgetverhandlungen   23
Ich habe beim Eis voll daneben geleckt!   25
Rettet die Jungs!   28
2. KAPITEL: Streng geheim! 33
Über die Lust der Jungs, ihr Ding zu machen, einiges für sich zu behalten und über die Folgen, die all das hat: ihre Begeisterung für Agentenspielzeug, für verblüffende Tricks und Zaubereien, für perfekte Verstecke und für Jungsgruppen wie die Pfadfinder oder das Technische Hilfswerk.
Acht geheime Handzeichen   34
Ein paar einfache, aber effektvolle Tricks   35
Unter Jungs   40
Verborgene Freuden   38
Verschiedene Arten zu pfeifen   45
Geheime Botschaften und wie man sie übermittelt   47
Lasst die Jungs mal machen!   51
3. KAPITEL: Träumen und phantasieren 55
Über die Kunst, ein Feuer zu entfachen, ein Lager zu bauen und richtig vorzulesen, die Unsinnigkeit, die Jungs so früh zu wecken und aus ihren Träumen zu reißen, wie das allerorten üblich ist, und über die Dinge, die man bei einer Schatzsuche bedenken und einpacken sollte.
So sucht man einen Schatz   56
Was willst du denn mal werden?   58
So bastelt man sich sein eigenes Wappen   60
Noch eine viertel Stunde, bitte!   62
So baut man sich ein Lager   66
So liest man richtig vor   69
Träumende Jungs   71
So entfacht man ein Feuer   73
Piraten-Teleskope, Aufsitzrasenmäher, Signalflaggen und Kurzwellenradios   75
4. KAPITEL: Kämpfen und spielen 79
Über die ernste Angelegenheit, die das Spielen im Grunde ist, über digitale und analoge Spiele, die ein wenig befremdliche, gleichwohl normale Lust der Jungs an Waffen, über die wichtige Funktion aggressiven Verhaltens und die ideale Ausstattung von Spielplätzen.
Spielen ist eine ernste Sache – prinzipiell gesehen. Nicht praktisch   80
Spielplätze für kleinere Jungs   83
Einige literarische Spiel-Anregungen   86
Kleine Meditation über behütete Jungs und ihr Recht, aggressiv zu sein   88
Zu den Waffen!   94
Am Drücker   99
Auf eine Partie Schach bei den Wikingern   103
5. KAPITEL: Gefühle zeigen 107
Über den Wunsch von Jungs, eine Band zu gründen, die Wichtigkeit enger Freunde, über ihr bestgehütetes Geheimnis, nämlich ihre Kuscheltiere, ihre Freude am Kochen und ihre Sehnsucht nach einem Haustier.
Kochende Jungs – ein paar Tipps für Einsteiger 108
Mein Teddy!   111
So gründet man eine Band und schreibt einen Hit   113
Mein bester Freund   118
Drei Möglichkeiten, seine Freundschaft zu zeigen   122
Von Ratten, Hunden und Jungs    124
6. KAPITEL: Bauen und zerstören 127
Über jenen Teil des Jungslebens, der wie eine Werkstatt eingerichtet ist und in dem sich Baumaterialien und hochfliegende Ideen stapeln sowie über die gelegentliche Lust an der Zerstörung und den Hang zu Aufsehen erregenden Experimenten.
Seid doch mal ein bißchen kreativ!   128
Fliegt, schwimmt & macht Dampf 132
Bauanleitungen sammeln und wiederbeschaffen   135
Dinge, die man definitiv nicht ausprobieren sollte …Â Â Â 138
Was dauert wie lange?   140
Von Höllenorakeln, Bumerangs und Helikoptern   142
3 – 2 – 1 – lift off!   146
Spektakuläre Experimente   150
Kleines Survivalkit für Papis   154
7. KAPITEL: Die Fäden in der Hand halten 155
Über die Frage, wer im Leben von Jungs die Richtung vorgibt, wie man einen Lenkdrachen steuert und welche Knoten man kennen muss, wenn es darum geht, jemandem aus dem Wasser zu ziehen.
Auf der Suche nach dem eigenen Mut   156
Einen Drachen fliegen   158
Einige wirksame und einige weniger wirksame Drohungen   161
Acht wichtige Knoten und wozu sie dienen   162
Das wilde Wochenende   164
Ignorieren, darüber lachen oder unfreundlich werden   168
Schweres Gerät   169
Kleines Lob der wiederkehrenden Dinge   171
8. KAPITEL: Jagen, sammeln, besitzen 173
Über die rätselhafte Begeisterung der Jungs für das Angeln und das Sammeln der eigenartigsten Gegenstände, über die Kunst, Brennesseln zu essen, über geheimnisvolle Läden und die Tricks, mit denen man Mäuse und Grillen fängt.
Das fehlt mir noch!   174
So baut man ein einfaches Aquaskop   177
Fallen bauen – Tiere fangen   178
Was sich alles beobachten lässt – und welchen Sinn das hat   180
Brennesseln? Schmecken gut!   185
Das kleine Anglerlatein in zehn Lektionen   186
Lob der geheimnisvollen Läden   191
9. KAPITEL: Schnell und gefährlich 193
Über die Lust der Jungs an Bewegung, ihre Neigung zu gefährlichen und rasanten Spielen, den Raum, den man ihnen in jeder Hinsicht gewähren sollte, Orte, an denen das Abenteuer wartet, sowie über das richtige Verhalten für den Fall, dass einmal die Polizei vor der Türe steht.
Pimp my Bobby-Car   194
Sitzt doch mal still!   197
Schreib schneller!   199
Platz da für die Jungs!   201
Roller, Bobs und Einkaufswagen   205
Riskante Überholmanöver – Crash inklusive   207
Hauptsache schnell   211
Hier spricht die Polizei!   212
10. KAPITEL: Hochklettern und runterfallen 215
Über die Freude der Jungs an immer neuen Herausforderungen, den richtigen Umgang mit Misserfolgen, den zunehmenden Wahn vieler Eltern, ihre Kinder vom ersten Lebensjahr an mit Wissen vollzustopfen, sowie die Kunst, vom Zehnmeterbrett zu springen bzw. die Sache stilvoll bleiben zu lassen.
Von großen und nicht ganz so großen Erfolgen   216
So klettert man senkrecht hoch – z. B. einen Baum   218
So baut man einen Flaschenzug   220
Nieder mit den Stützrädern!   222
Kleines Survivalkit für Abenteurer auf Reisen   223
Wie man es schafft, gut hinzufallen   225
Kleine, aber bestimmte Polemik gegen die Frühförderung   227
So springt man vom Zehnmeterbrett 232
11. KAPITEL: Kindlich sein und erwachsen werden 235
Über die Kunst, sich mit kindlichem Spiel und Nonsens bestens zu unterhalten, über Sätze, die Jungs hassen, weil sie dafür schon zu groß sind, über große Jungs, die sich standhaft weigern, erwachsen zu werden und die Notwendigkeit, ein paar vernünftige Dinge zu lernen.
Pure, kindliche Vergnügen   236
Drei prima Witze zum Weitererzählen   238
Sätze, die Jungs gar nicht gerne hören   239
Ein paar Dinge, die den Jungs später einmal von Nutzen sein können   240
Von Pupskissen und aufklebbarem Hundekot   243
Woran Jungs erkennen, dass sie größer werden   244
So verteidigt man sich selbst   247
Wann es Zeit wird, erwachsen zu werden   249
Personen- und Sachregister   253
Bilderliste   256
Diese kleine Liste ist als Anregung für all jene Jungs gedacht, die immer schon etwas Gefährliches und Aufregendes erleben wollten, nur nicht so genau wussten, was das sein könnte. Wie wäre es damit, einmal schwerelos zu sein? Oder gemeinsam mit Walhaien zu schwimmen, die so groß wie Reisebusse sind? Oder sich in den Weltraum zu katapultieren?
Wo die jeweiligen Orte genau zu finden sind und wie man es am besten anstellt, sie zu erreichen – das ist bereits der erste Schritt ins Abenteuer.
Hier die Stichwörter für eine Suche, die eher zu viele als zu wenige Treffer haben wird.
Aus dem Fenster springen und Autocrashs erleben – beim Stuntman-Workshop im Filmpark Babelsberg • Gemeinsam mit Walhaien schwimmen – an der Küste von Donsol (Philippinen) • Aktive Vulkane erkunden – beispielsweise den Ätna oder den Stromboli • Wohnung tauschen – mit Menschen in anderen Ländern, die man übers Internet kennen gelernt hat • Mit dem Kanu durch wilde Flüsse fahren – beispielsweise auf der Murg bei Forbach, einem wunderbaren deutschen Wildwasserfluss • Mit dem Fallschirm abspringen – aus großer Höhe, sicherheitshalber im Tandem • Schwerelos sein – im Bauch des größten Parabel-Flugzeugs der Welt, der russischen Ilyushin 76 MDK • Lange Skiabfahrten machen auf unverspurten Hängen – mit Hilfe eines Hubschraubers, der einen in den unendlichen Berglandschaften Kanadas abgesetzt hat (Heli-Skiing) • Fliegen – über einem riesigen Windkanal, mit nichts als einem lustigen Overall am Leib (Bodyflying) • Hohe Hauswände senkrecht hinunterlaufen – nur gesichert mit einem Seil (House Running) • An einer Brücke hängen – in einer riesigen Schaukel im österreichischen Podlanig / Lesachtal (Mega Dive) • Die Schnittpunkte der Meridiane bereisen – und sie fotografieren • Mit einem MIG-Jet fliegen – und zwar bis in 24 km Höhe und einen Blick auf die Welt tun, den kaum jemand kennt (Edge of Space Flight) • Ausgedehnte Höhlen erforschen – zum Beispiel die Al-Hotta-Höhle im Oman • Einen Iglu bauen – und darin übernachten • Auf dem Dromedar die Wüste durchqueren – zum Beispiel in Ägypten • Auf Schneeschuhen unterwegs sein – quer durch Grönland • Mit einem Floß fahren – das aus zusammengebundenen Baumstämmen besteht, unterwegs Halt machen, ein Lagerfeuer entzünden, selbst geangelte Fische grillen und im Freien übernachten …
31. August 2008, Amazon
Am 31. August, also zu dem Zeitpunkt, als die Rezension auf der Homepage von Amazon auftauchte, war das Buch offiziell noch gar nicht erschienen. Das ist insoferne unglücklich, weil der Autor Dr. Werner Fuchs moniert, die im Buch angekündigte Homepage sei noch nicht online. Nun: Kunststück, wenn das Erscheinen des Buchs für die erste Septemberwoche vorgesehen war.
Nun denn: Die Rezension ist im Grunde dennoch sehr positiv (4 Sterne) und schließt mit der Bemerkung: “Empfehlen kann ich das Buch allen Vätern, die später nicht sagen möchten, sie hätten die schönste Zeit mit ihren Jungs verpasst. Keine Rezeptsammlung, sondern ganz einfach viele gute Anregungen, was man tun könnte.”
Was die angeblich fehlenden Quellen anlangt, die der Autor vermisst: Wo immer es sinnvoll war, habe ich auf die Quellen meiner Thesen etc. verwiesen – ausserdem werden in diesem Blog weitere wichtige Quellen auftauchen. Das braucht nur seine Zeit. Recht hingegen hat Dr. Fuchs, wenn er das Fehlen des Inhaltsverzeichnisses moniert. Jetzt, da das Buch vor mir liegt, wünsche ich mir auch eines – daher habe ich es zumindest in diesem Blog nachgetragen (und es wird es auch bald als Download geben zum Ausdrucken und Insbuchhineinlegen). Aber so ist das manchmal während des Schreibens: Man macht und übersieht was. Mal sehen, ob wir das bei der nächsten Ausgabe hinbekommen.
Ein umfangreiches Register jedenfalls gibt es - das hilft schon mal richtig weiter.
Am besten, der Graphik folgen. Und die stammt von dem österreichischen Künstler Ernst Pacolt, der sie in seinem wunderbaren Buch “Kinderwelt von A bis Z” publiziert hat.

Illustration: Ernst Pacolt
Salto, richtiger 234
Sammeln, Gründe fürs 174ff
Sams, das 16
Schatz, suchen 56f
Schaukel bauen 167
Schere, Stein, Papier spielen 103
Scherzartikel 243
Scherzartikelladen 191
Schiffe versenken 105f
Schleuder, basteln 98
Schlägereien, zwischen Jungs 88ff
Schnellschreiben 199f
Schrott- und Bauplätze 38, 87
Schuldnerberatung, Stuttgart 23
Seifenkiste, zeitgenössische 194ff
Selbstverteidigung, für Jungs 247f
Sicherheit, durch Rituale 171f
Situation, brenzlige 247f
Skaten, kontrolliertes Stürzen 226
Ski, Skibob 86, 205-206
Snowbodyboard 205f
Sparrow, Jack 17, 224
Spiegelneuronen 180
Spiele, analoge 103ff
Spiele, digitale 99ff
Spiele, literarische 86f
Spielen, Funktion 80ff
Spielplätze 83ff
Spielregeln, geheime 39
Spindelsuche 57
Sportarten, schnelle 211
Sprüche, starke 161
Stammbaum 61
Stenografie 199f
Stillsitzen, Schule 197f
Stockbrot backen 167
Streifradius 201
Stützräder, nieder mit! 222
Sumo-Ringen, Anzüge für 236-237
Super Mario Bros. 99-102
Superstar-Kostüme 236
Survival-Wochenende 164ff
Survivalkit, für lange Reisen 223f
Survivalkit, Handwerker 154
Sätze, ungeliebte 239
Taschengeld, Höhe 23f
Tauben-Ruf, imitieren 46
Technisches Hilfswerk 41
Teddy 111f
Theaterfundus 192
Tiere, im Traum 71
Tierfallen, selber bauen 178f
Tierspuren, identifizieren 22
Tipi, bauen 66
Tipp10.de 200
Tipps, richtiges Vorlesen 69f
Tischfußball mit Münzen 104
Tod, von Haustieren 126
Totoro 17
Tretroller 205
Trillerpfeife 45
Träume 71f
Trödelladen 192
U-Hakerl, basteln 97
Übernachten, in freier Natur 164ff
Überwindung, Zeit für 233
Ungeliebte Sätze 239
Unterrichtsbeginn, zu früher 62ff
Unterwasser-Fernrohr 177
Verantwortung, übernehmen 249ff
Vereine, für Jungs 40ff
Vergnügen, kindliche 236f
Verhalten im Falle des Auftauchens der Polizei 212ff
Verschlüsselungen, einfache 47ff
Verständigung per Handzeichen 34
Versuche, gefährliche 138f
Videospiele, Vor- und Nachteile 99ff
Vogelbeobachtung 181
Vorlesen, richtig 69f
Väter, abwesende 9ff
Waffen, Jungsvorliebe für 94ff
Wappen, basteln 60f
Warenkataloge 76f
Wasserbomben bauen 237
Weidenhaus, bauen 67f
Werkzeugkasten, Basisausstattung 154
Wikingerschach 104
Winnicott, Donald 112
Wirksame Mittel, gegen Beleidigungen 168
Witze, drei prima 238
Wochenende, wildes 164ff
Wollen, falsches pädagogisches 227f
YouTube.com 113, 153
Yu-Gi-Oh! 38f, 78, 176
Zauberbedarf 191
Zaubertricks, effektvolle 35ff
Zehnfinger-System 200
Zehnmeterbrett, Sprung vom 232f
Zeiher, Hartmut & Helga 202
Zelt bauen, einfaches 66
Zentrum für Flugsimulation Berlin (ZFB) 170
Zora, die rote 18
Zukunft, Phantasien über 58f
Zulley, Jürgen 62f
Zunge, festkleben 138
Zweileiner, Drachen 159f
Zündholz-Rakete 149
Haba 136f
Handballenstoß 248
Handzeichen, wichtige 34
Haustiere 124ff
Havaneser, Hunderasse 64, 124ff
Hebel, der 221
Helden, von Jungs 15ff
Helicopter Parenting 204
Helikopter, aus Papier 145
Hibbeligkeit 197f
Hilfe gegen Angstträume 72
Himmel & Hölle, selber falten 142f
Himmelsrichtungen, bestimmen 21f
Hinfallen, richtiges 225f
Hit schreiben, Anleitung 116
Hochklettern und runterfallen 216-217
Hochklettern, senkrecht 218f
Hollstein, Walter 31f, 53
Hot Wheels 176, 209
Humpe, Annette 116
Hunde, als Haustiere 125f
Identität, pinkelrelevante 13f
Identitätskarte, Jungs 6f
Iglu, bauen 68
Indoor-Hubschrauber 77, 207, 210
Indoor-Spielplätze 85
iPhone, Einsatzmöglichkeiten 224
iPod, Einsatzmöglichkeiten 223
Jackass 153
Janosch 121, 161
Japanisches Zeichen für Freundschaft 123
Judo 42
Jungs unter sich 40ff, 51ff
Karremann, Manfred 43
Karriere, kriminelle 214
Kartentricks, einfache 35
Kataloge, Warenhäuser 76f
Katzen, als Haustiere 125f
Kindliches Vergnügen 236f
Klassiker, kindliche 243
Klettergurt 219
Knopf, annähen 241
Knoten, knüpfen und richtig verwenden 162f
Knotentrick, einfacher 37
Kochen, für Jungs 108ff, 242
Koedukation, problematische 51ff
Kontrolliertes Stürzen, Skaten 226
Konzentration, kindliche 54, 140, 240
Korn, Michael 247
Kreativität, Grundprinzipien 128ff
Krocket 81, 87
Kräuter, essbare 185
Kugelbahn 103
Kuscheln 69f, 171
Kuscheltiere 7, 111f
Lager, bauen 66ff
Langstrumpf, Pippi 18
Latein, Angler- 186ff
Lateinische Vokabel 240
Laufrad 38, 77, 222, 244
Lego, Bauanleitungen 137
Leidenschaft, Sammeln 174ff
Leistungsideologie, abzulehnende 227ff
Lenkdrachen 159f
Lernen durch beobachten 180ff
Like a Bike 222
Limbourg, Maria 156ff
Literarische Spiele 86f
Luftballon-Schießer basteln 98
Lufthansa 170
Löwenzahnsamen, geniale 185
Lügen, wirksame 25ff
Metalldetektor 56f, 77
Michel aus Lönneberga 16
Misserfolg, Umgang mit 216f
Monoedukation, empfehlenswerte 53
Murmeln 104
Musikinstrument, spielen 240
Mutproben 156ff
Mälzer, Tim 108
Möbelhunt 206
Münze, verschwinden lassen 36f
Neon (Magazin) 249
Nick, der kleine 15, 87, 89, 168
Niederlagen, nutzbar machen 216f
Nintendo Wii und DS 102
Notfall-Apotheke, homöopathische 154
Oliver, Jamie 108
Orientierung, im Gelände 21f
Panini 174ff, 249
Papierdampfer falten 144
Papierflieger 133, 141
Papierflieger, falten 133
Peter-Pan-Syndrom 250
Pfadfinder 41f, 163
Pfeifen, Anleitung 45f
Pimp my Bobby-Car 194ff
Pinkeln, im Stehen 13f
Pinkeln, von der Eisenbahnbrücke 138f
Piratenflagge, basteln 8
Planespotting 183f
Playmobil, Bauanleitungen 137
Plädoyer, für das Spielen 80ff
Pokémon 7, 39, 78, 81, 141, 174, 176, 200, 216
Pokémon, für die Nintendo DS 102
Polizei, Verhalten im Falle ihres Auftauchens 212ff
Pose bzw Schwimmer 187
Prima Witze, zum Weitererzählen 238
Pu der Bär 16, 86, 161
Pupse, entzünden 151
Pupskissen, Hundehaufen etc. 243
Pädophile, Schutz vor 43f
Quastenflosser 168
Quer denken 129
Raketen, Bauanleitung 146ff
Rastersuche 57
Rausreden, Anleitung fürs 25f
Reepschnur 218f
Reisen, langweilige 223f
Revell, Bauanleitungen 137
Rezepte, einfache 108ff, 242
Ritter Rost 18,25
Ritter, Wappen 60f, 192
Rituale, Funktion von 171-172
Rituale, kleine 11, 40, 64
Rogge, Jan-Uwe 91
Ruhe, zu bewahrende 88ff
Abwesende Väter 9ff
Aggressivität, der Jungs 88ff
Airbus 170
Allergien, etwaige 6
Ambiguitätstoleranz 130
Angeln, Leitfaden fürs 186ff
Angst, vor Misserfolg 216f
Angst, überwinden 156ff, 232
Angstträume 72
Anleitung, Band gründen 113ff
Anleitung, Hit schreiben 116
Anzeichen für Erwachsenwerden 244ff
Aquaskop, selber bauen 177
Arten, Feuer 73f
Ashley, Clifford W. 163
Aufmerksamkeitsdauer 140
Aufstehen, zu frühes 62ff
Aufwachen, besser 64
Ausreden, wirksame 25ff
Autos, ferngesteuerte 209
Backpulver-Rakete 146f
Bagger fahren 169
Ballsportarten, schnelle 211
Band gründen, Anleitung 113ff
Bauanleitung, Raketen 146ff
Bauanleitungen, aufbewahren 135ff
Baum, fällen 138
Baum, senkrecht hochklettern 218f
Baumhaus, Aufzug 220f
Baumhaus, bauen 66ff
Bauspielplatz 87
Behausungen, bauen 64ff
Beleidigung, wirksame Gegenwehr 168
Benachteiligung, Jungs 28ff
Benehmen, gutes 19f
Beobachten, Funktion des 180ff
Bergler, Prof. Reinhold 124f
Berufswunsch 58f,169
Bewegung, Lust an der 197f
Bio-Rhythmus 62ff
Birdspotting 181
Biwakieren 164f
Blasrohr, basteln 96f
Blumen, essbare 185
Blutsbrüderschaft schließen 123
Bob der Baumeister 169, 172
Bobby-Car, pimp my 194ff
Body-Soccer 236
Brausetabletten-Rakete 148
Brennessel, essen 185
Brenzlige Situation, meistern 247f
Brio, Bauanleitungen 136
Budgetverhandlungen, familiäre 25f
Bumerang, aus Papier 145
Bücher, vorlesen 69f
Campen, wildes 164f
Carrera-Rennautobahn 208
Checkliste, Daten der Jungs 6f
Chronobiologie 62ff
Cliffhanger, der 70
Colafontäne 150
Comics 41
Computerspiele 38, 99ff
Dampfschiff, bauen 134
Dauer, verschiedene Projekte 141
Deutsche Einheitskurzschrift 199f
Dinge, gefährliche 138f
Drachen, lenken 159f
Drei ???, die 16
Drohungen, wirksame 161
Eier, rohe 152
Eigenverantwortung 130
Einkaufswagen 184, 206
Einschlafen, besser 64
Eltern-Rakete 149
Elternparanoia 202
Emanzipation, Frauen und Männer 29ff
Empathie, erwerben 54, 118
Empfehlungen, für das Spielen 82
Entfernungen, schätzen 21
Erwachsenwerden, Anzeichen für 244ff
Erwachsenwerden, Zeit fürs 249ff
ESA (European Space Agency) 149
Etikette 19f
Experimente, spektakuläre 150ff
Fachzeitschriften, wenig bekannte 78
Fahrrad fahren lernen 222
Fallen, richtiges 225f
Fallen, selber bauen 178f
Feminismus, negative Auswirkungen 29ff
Feuer, machen 73f
Findus und Pettersson 15, 223
Fischen, Leitfaden fürs 186ff
fischertechnik, Bauanleitungen 136
Flagge, Piraten 8
Flaschenzug, selber bauen 220f
Flik, aus „Das große Krabbeln“ 185
Floß, bauen 132
Flugzeug fliegen 170
Freud, Sigmund 88
Freund, bester 118ff
Freundschaft, japanisches Zeichen für 123
Freundschaftsbändchen, knüpfen 122
Frühförderung, sinnlose 227ff
Furedi, Frank 202f, 249
Fußballvereine 42
Fußsprung, vom Zehnmeterbrett 232f
Fäden, in der Hand behalten 159, 168
Förderprogramme, fehlende für Jungs 30f
Geburtstag und 100 weitere Daten der Jungs 6f
Gedichte, auswendig lernen 242
Geheimtinte 48
Gehirnforschung, zweifelhafte Ableitungen 227ff
Gemischtwarenladen 192
Geschäfte, geheimnisvolle 191f
Gewaltverherrlichung, Videospiele 100f
Gewissen, schlechtes 227ff
Google Earth 170, 224
Gruber, Mag. Werner 133
Grundausstattung, Spielplätze 85
Gummibären, aufgedunsene 150f

* Material für ein Dampfschiff
1 flache, leere Konservendose (wie sie für Heringsfilets in Tomatensauce gerne verwendet wird)
1 Metallröhre* (ca. 1 cm dick und 8 cm lang) plus Korken
2 Holzklötzchen (ca. 2 cm hoch, 1 cm dick und 2 cm breit)
* Vorbereitung
in den Boden der Metallröhre mit einem Nagel ein Loch bohren
die Metallröhre zur Hälfte mit Wasser füllen und mit dem Korken verschließen (Loch dabei zuhalten)
die beiden Holzklötzchen u-förmig einkerben (sie dienen als Halterung für die waagrecht in die Konservendose gelegte Metallröhre - es muß also noch das Teelicht drunterpassen!)
* Zusammenbau
die Metallröhre der Länge nach im Konservendosen-Boot fixieren
dazu klebt man die beiden Holzklötzchen vorne und hinten am Dosenboden fest
den Abstand der Klötzchen so bemessen, dass man die Röhre gegebenenfalls ein wenig nach vorne oder hinten schieben kann, um ihr Gewicht besser im Schiffen zu verteilen
die Metallröhre so auf die Holzklötzchen legen, dass das Loch in deren Boden oben liegt (hier wird es gleich rausdampfen!)
das Teelicht anzünden und unter die Metallröhre schieben
das Schiffchen vorsichtig zu Wasser lassen (es sollte eine Badewanne oder ein anderes ruhiges Gewässer sein)
sobald das Wasser in der Metallröhre zu kochen beginnt, entweicht durch das Loch im Röhrenboden ein feiner Dampfstrahl
dieser Dampfstrahl sorgt dafür, dass das Schiffchen losfährt
*Anmerkung
Das Schwierigste wird sein, eine dieser Metallröhrchen zu finden, wie sie früher weit verbreitet waren, während heute Brausetabletten, Kopfwehpillen etc. fast ausschließlich in Plastik verpackt werden. Aber mit ein bißchen Nerven in der Apotheke dürfte sich eine Metallröhre auftreiben lassen.
Jungs leben in einer von Frauen bestimmten Welt: Das beginnt im Kindergarten, setzt sich in der Grundschule fort und beginnt sich nun auch im Gymnasium durchzusetzen. Diese weibliche Dominanz in der Pädagogik bleibt für die Jungs nicht ohne Folgen.
Welche? Darum soll es hier gehen.
Wer sich den Alltag unserer Jungs ein wenig genauer ansieht, der wird rasch feststellen, dass darin Männer kaum eine Rolle spielen. Die Aufgabe, sie zu erziehen und zu unterrichten, nehmen im Wesentlichen Frauen wahr. Das beginnt im Kindergarten und setzt sich nahtlos fort. Erzieherinnen und Lehrerinnen, wohin wir blicken. Und damit nicht genug: Die Zahl der Männer nimmt kontinuierlich ab; so auch an den Gymnasien, wo lange Zeit ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern herrschte.
So beträgt der Frauenanteil in Kindertageseinrichtungen 96 %, in Kindergärten 98,4 % und in Horten 92,4 %, obwohl all diese Einrichtungen von ungefähr gleich vielen Jungs wie Mädchen besucht werden. In dieser Tonart geht es weiter: Grundschulen 89,5 % Lehrerinnen, Hauptschulen 61,2 %, Realschulen 65,9 %, Gesamtschulen 55,9 %, Förderschulen 74,2 % und sogar auf den freien Waldorfschulen, die sich zum Ziel gesetzt haben, vieles besser zu machen, beträgt der Lehrerinnenanteil 63,1 %; und auch auf den Gymnasien sind die Frauen seit kurzem mit 50,2 % in der Mehrzahl.
Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich der Anteil der Frauen in allen Schultypen erhöht. Oder anders formuliert: Die Männer verschwinden kontinuierlich aus den pädagogischen Einrichtungen: Grundschulen + 4 % Frauen, Hauptschulen + 10 %, Gymnasien + 10 %.
* Was soll daran so schlecht sein?
Nun, es gibt eine Reihe von Untersuchungen, die zeigen, dass diese Dominanz der Frauen nicht ohne Folgen für die Jungs bleibt. Es beginnt damit, dass sie von den Erzieherinnen und Lehrerinnen zu einem ganz bestimmten Verhalten animiert werden, obwohl das ihrem Naturell widerspricht: Sie sollen eher ruhig und möglichst nicht aggressiv sein, sich still beschäftigen, anpassen, mehr fein- und weniger grobmotorisch betätigen, verbindlich, ordentlich und diszipliniert sein. Körperliche Auseinandersetzungen zwischen Jungs sind oft ebenso tabu wie heftiges und schmutzproduzierendes Toben und Spielen. Zudem fehlen in vielen Kindergärten und Schulen jungsspezifische Einrichtungen (wie Werkbänke, Kletterräume etc.) bzw. Lehrpläne (die auf Jungsinteressen eingehen) sowie weitläufige Areale, in denen sie ihrem Bewegungsdrang nachgehen können.
Ganz allgemein herrsche, so kritisiert der anerkannte deutsche Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann, eine „Wohlfühl-Kuschel-Pädagogik“, die zu einer „generelle(n) Antigewalt-, Antikörperlichkeit-, Antimännlichkeitserziehung“ führe. Selbst wenn die Jungs auf Erzieherinnen und Lehrerinnen treffen, die ihnen zugestehen, was sie benötigen, so fehlt den Jungs doch etwas Existentielles: das männliche Rollenmodell. Viele Dinge lernen Kinder bekanntlich durch unmittelbare Anschauung, durch ihre Fähigkeit zur Nachahmung. Und als Vorbild braucht es den konkreten Erzieher oder Lehrer – ebenso wie den Vater in der Familie. Wer schon einmal beobachtet hat, welche Aufmerksamkeit den wenigen Männern entgegengebracht wird, die sich in Kindergärten oder Grundschulen verirrt haben, der weiß, wie sehr die kleinen Jungs männliche Bezugspersonen vermissen. Denn einerseits spuken die Mythen von den allzeit starken und abenteuerliebenden Jungs in ihren Köpfen herum, andererseits fehlen ihnen aber die Vorbilder, mit deren Hilfe sie diese Bilder überprüfen, bestätigen, relativieren oder verwerfen könnten – zumal viele Männer auch zu Hause kaum präsent sind und mittlerweile rund 20 % der Kinder bei nur einem Elternteil aufwachsen (der wiederum in der überwiegenden Mehrzahl aus der Mutter besteht, bei 85 % der Kinder ist es so).
* Welche konkreten Folgen haben die frauendominierten bzw. männerlosen Schulen für die Jungs?
Diese Situation führt dazu, dass die Jungs in der Schule hinterher hängen und konkrete Nachteile erleiden – und zwar aus dem simplen Grund, weil sie Jungs sind! Das ist das Ergebnis einer viel beachteten Studie der beiden Soziologen Heike Diefenbach und Michael Klein aus dem Jahr 2002. Sie haben festgestellt: Je höher der Anteil von Grundschullehrerinnen in einem Bundesland ist, desto größer sind die Nachteile der Jungs; umgekehrt, so Erfahrungsberichte, verbessern sich sowohl die Motivation als auch die Schulnoten der Jungs, wenn sich Männer um deren Unterricht kümmern.
In dieselbe Richtung argumentiert der dritte Band der „Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung“ (IGLU) aus dem Jahr 2005: In der vierten Grundschulklasse erhalten Jungs bei gleicher Leistung in Deutsch und Sachkunde oft schlechtere Noten als die Mädchen. Woraus der wissenschaftliche Leiter der IGLU-Studie für Deutschland, Prof. Wilfried Bos, schließt: „Jungen werden leicht benachteiligt“.
Dass sich an dieser Situation bislang nichts geändert hat, zeigt der vom deutschen Bildungsministerium im Jahr 2008 herausgegebene Bericht mit dem Titel „Bildungs(miss)erfolge von Jungen und Berufswahlverhalten bei Jungen/männlichen Jugendlichen“ (PDF zum Download). Darin heißt es, dass Jungs „nicht nur generell seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten“, sondern „auch bei gleichen Noten“ würden sie „seltener von den Lehrkräften für gymnasialgeeignet angesehen als Mädchen“.
Die Ursache für diese merkliche Benachteiligung? Im Ministeriumsbericht heisst es: Die selteneren Gymnasialempfehlungen liegen „vermutlich am Vorsprung der Mädchen im sprachlichen Bereich, der bei der Beurteilung durch die Lehrkräfte stärker ins Gewicht fällt als der Vorsprung der Jungen in Mathematik am Ende der Grundschulzeit.“ Andere nehmen an, es könnte das Wohlverhalten der Mädchen sein, das ihnen die besseren Noten beschert: Mädchen seien von sich aus ruhiger und verbindlicher als die eher unangepassten, konfliktfreudigeren Jungs.
Ganz allgemein ist ein flächendeckendes Hinterherhängen der Jungs in Sachen Bildung zu beobachten: Je geringer qualifizierend eine Schulform ist, umso höher ist der Anteil der Jungs; jeder zehnte Junge macht überhaupt keinen Abschluss; Jungs müssen öfter eine Klasse wiederholen als Mädchen (vor allem am Gymnasium); die Jungs stellen zwei Drittel der Hauptschüler, machen seltener Abitur (45% der Abiturenten sind Jungs); sie können schlechter lesen und sind auf der Uni in der Minderheit. Besonders schlimm ist die Lage für Jungs mit Migrationshintergrund; sie müssen in der Grundschule viel häufiger als Mädchen die Klassen wiederholen und machen deutlich weniger qualifizierte Abschlüsse.
* Warum werden Jungs in der Schule benachteiligt?
Auf jeden Fall nicht, weil die Erzieherinnen und Lehrerinnen sich bewusst dafür entscheiden würden, sich mehr um die Mädchen und weniger um die Jungs zu kümmern. Es ist vielmehr eine Mischung aus körperlichen, psychischen und gruppendynamischen Gründen, die zu einer Benachteiligung der Jungs führen.
So können Frauen qua Geschlecht bestimmte Aufgaben nicht leisten – wie zum Beispiel den Jungs ein Männervorbild sein. Dazu kommt, dass Erzieherinnen und Lehrerinnen die emotionale Welt der Jungs deutlich fremder bleibt als jene der Mädchen; daher richten sie Kindergärten und Schulen (oft unbewusst) nach eher weiblichen Leitbildern aus und erwarten von den Jungs gleichsam weibliches Verhalten. Frauen sind deutlich lärmempfindlicher als Männer, was dazu führt, dass ein und dasselbe Verhalten der Jungs in einem Falle als störend und unangemessen empfinden wird, im anderen als durchaus vertretbar. Und schließlich berücksichtigen weder Unterrichtsmaterialien noch Lehrerinnen und Lehrer geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen. Deshalb heißt es in dem bereits zitierten Bericht des Bildungsministeriums auch: „Wichtiger als spektakuläre und aufwendige Maßnahmen ist die Umgestaltung des schulischen Alltags nach geschlechtergerechten Gesichtspunkten. Dazu gehört die Verankerung von Jungenarbeit als ein Baustein von gendersensibler Pädagogik als Querschnittsaufgabe in den Schulprofilen.“
* Was ist zu tun – und wo liegen die Probleme?
Die Antwort auf diese Frage ist schnell gegeben, aber schwer zu realisieren: Es müsste schlicht und einfach mehr Kindergärtner und Lehrer geben. Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann plädiert zudem dafür, die Kindergärten und Schulen für Männer zu öffnen, die gerade keine Pädagogen sein dürften. Vielmehr sollten markante Männer eingeladen werden, an denen sich die Jungs orientieren und abarbeiten könnten: Männer mit Lebenserfahrung, mit Autorität, mit praktischen Fähigkeiten. Das käme auch dem Lernerhalten der Jungs entgegen: sie lernen unmittelbarer und gegenständlicher.
Doch mit der simplen Forderung „Her mit mehr Lehrern“ ist es nicht getan. Vielmehr sind drei wesentliche Voraussetzungen zu schaffen, um das zu erreichen: Lehrerinnen und Lehrer müssten deutlich höher bezahlt werden als im Moment. „Kein Mann, der eine Familie ernähren will, kann derzeit davon leben“, sagte dazu Isabell Zacharias, die Vorsitzende des Bayerischen Elternverbandes. Der zweite Grund für den Lehrermangel ist das niedrige gesellschaftliche Ansehen der Lehrer, das man anheben müsste. Und schliesslich stehe dem pädagogischen Studium das klassisch geprägte Männerbild im Wege: Echte Männer werden nicht Lehrer, sondern schrauben lieber an Maschinen oder leiten große Firmen.
* Was können Papis tun?
- So lange suchen, bis sie eine Schule finden, an der es deutlich mehr Lehrer gibt als anderswo.
- Sich in der entsprechenden Schule engagieren und versuchen, darauf Einfluss zu nehmen, mehr Männer in den Unterricht einzubinden (die erwähnten Praktiker).
- Sich selber mehr um die Erziehung der Jungs kümmern.
- Immer wieder gemeinsame Unternehmungen planen.
- Die Jungs ermöglichen, Mitglied in Vereinen und Verbänden zu werden, wo sie ihre Jungsseiten mehr ausleben können.
Schneller als vermutet ist nun mein Buch “Wir Jungs – Ein Handbuch für Väter, Söhne und andere Abenteurer” erschienen, weshalb die Vorbereitungen für diese kleine Homepage auch noch nicht abgeschlossen sind.
Daher an dieser Stelle ein kleines Willkommen mit dem Hinweis, dass es bis Mitte September – dem ursprünglich geplanten Erscheinungstermin des Buchs – einiges mehr zu lesen geben wird.
Ausserdem arbeitet Ella Lagé eben am Design der Seite, damit sie noch diese Woche implementiert werden kann.
Mit den besten Grüßen
Ihr Christian Ankowitsch

Wir Jungs – Buchcover